Das Höchster Wehr

In den 20er und 60er Jahren wurde die ehemals lebendig fließende Nidda begradigt und kanalisiert, um die Hochwassergefahr für die nahegelegenen Siedlungen zu verringern. In diesem Zuge wurde das Höchster Wehr als erstes von insgesamt sechs Wehren in Frankfurt errichtet. Da die massiven Eingriffe mit hohen ökologischen Schäden einhergingen, werden neben anderen Maßnahmen nun nach und nach alle Wehre wieder in einen naturnahen Zustand zurückgebracht. Vom ehemaligen Höchster Wehr ist heute nur noch das alte Wehrhäuschen erhalten. Barben, Nasen und Meerforellen können hier zum Laichen wieder stromaufwärts wandern, die Artenvielfalt hat zugenommen und der Spaziergänger erfreut sich an einer lebendigen Flusslandschaft.

Diese schöne Stadtnische hat uns Magdalena gezeigt.

Stadtnischen: Wer bist du?

Magdalena: Ich bin Magdalena und komme ursprünglich aus dem Saarland. Ich bin vor knapp 15 Jahren zum Studieren hierhergezogen und bis heute geblieben. Im Moment mache ich mich im Bereich Health und Life-Coaching selbstständig. Ich bin sehr naturverbunden und daher viel im Grünen unterwegs.

Stadtnischen: Was ist für dich besonders an deiner Stadtnische?

Magdalena: Ich mag die Gegend um das Höchster Wehr sehr gerne und bin hier oft zum Spazierengehen, Joggen oder Fahrradfahren. Im Sommer sitze ich auch sehr gerne weiter hinten am Niddastrand. Rings um die Nidda gibt es überall Felder und in Sossenheim die Streuobstwiesen. Es ist einfach sehr grün, obwohl man in der Stadt ist. Für mich ist das der optimale Mix, denn ich mag beides: Die Stadt und das Grüne.