Der Jacobiweiher im Stadtwald

Unter Leitung des Forstamtsleiters Hans Bernhard Jacobi – dessen Namen der Weiher heute trägt – wurde dieser zwischen 1931 und 1932 als Regenwasser-Rückhaltebecken angelegt, um Überschwemmungen im nahegelegenen Sachsenhausen zu vermeiden. Der Weiher ist sechs Hektar groß und damit Frankfurts größtes Stillgewässer. Dem aufmerksamen Spaziergänger mag bei der Umrundung des Weihers eine Eule im Norwegerpullover sowie ein „Pinkelbaum“ auffallen, dem man besser nicht zu nahekommt. Beide gehören zur Reihe „Komische Kunst im Frankfurter Grüngürtel“.

Diese schöne Stadtnische hat uns Thorsten gezeigt.

Stadtnischen: Wer bist du?

Thorsten: Ich heiße Thorsten, bin 36 Jahre jung und wohne auf der „falschen Seite“ des Mains: Im Kreis Offenbach. Ich bin ein leidenschaftlicher Bücherwurm mit einem eigenen kleinen Buchblog. Hier schreibe ich kurz und knapp meine persönliche Meinung zu den Büchern, die ich lese, und habe dort auch einige Tipps aufgelistet, an welchen Orten es sich in Frankfurt gut lesen lässt. Ansonsten gehe ich gerne spazieren, besuche Museen oder versuche als super Papa meine kleine Tochter zu unterhalten.

Stadtnischen: Was ist für dich besonders an deiner Stadtnische?

Thorsten: Für mich ist der Jacobiweiher im Frankfurter Stadtwald eine kleine „Oase“. Ich gehe hier sehr gerne spazieren und setze mich auch ganz gerne auf eine der vielen Bänke, um dort in Ruhe ein Buch zu lesen. Mitten in der Natur. Das ist meine Art zu entspannen. Die Flugzeuge, die über mir fliegen, vermitteln Fernweh und Heimatliebe zugleich.