Der Seehofpark in Sachsenhausen

Der 2,7 Hektar große Seehofpark liegt in einem Quellgebiet am Ostrand Sachsenhausens und gehört zum Frankfurter Grüngürtel. Seine Geschichte lässt sich bis ins Jahr 1283 zurückverfolgen. Der Fersborn speiste dort einen Fischteich, der mit der Deutschherrnmühle verbunden war. Unterhalb des Teiches standen der kleine und der große Seehof, die mutmaßlichen Namensgeber des heutigen Parks. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde ein Wasserwerk errichtet, die Quelle des Seehofs gefasst und ihr Wasser in die Stadt weitergeleitet. Bis heute wird das Deutschherrnviertel mit Brauchwasser der Seehofquelle versorgt

Diese schöne Stadtnische hat uns Andrea gezeigt.

Stadtnischen: Wer bist du?

Andrea: Ich bin Andrea und seit 2004 wohne ich in Sachsenhausen. Vor einigen Jahren habe ich den Park zufällig entdeckt, dabei wollte ich eigentlich nur die nahegelegenen Schrebergärten erkunden. Seitdem bin ich regelmäßig hier, im Sommer fast täglich. Ich arbeite als Lektorin in einem Verlag und lese ab und zu auch Manuskripte hier. Dafür ist der Park sehr gut geeignet: Ich sitze im Schatten, habe viel Ruhe und kann mir zwischendurch vom Kiosk etwas Kühles zu trinken oder eine kleine Zuckerbombe holen.

Stadtnischen: Was ist für dich besonders an deiner Stadtnische?

Andrea: Hier kann man einfach wunderbar entspannen. Die vielen Bäume spenden Schatten, gleichzeitig gibt es auch sonnige Ecken. Ich habe das Gefühl, es ist hier deutlich ruhiger als in anderen Parks. Die verschiedenen Bereiche sind klar voneinander abgetrennt: Vorne gibt es einen Spielplatz für Kinder, dahinter die Wiese für Erwachsene mit angeschlossenem Kiosk. Dieser Kiosk ist ein richtiger kleiner Luxus: Hier gibt es Kaffee, selbstgebackene Kuchen und hausgemachte Snacks, die man direkt auf der sonnigen Kioskterrasse oder im Park auf großen Baumstämmen sitzend genießen kann.